Access to innate Consciousness
Unter geistigem Erwachen versteht man das Erkennen unserer wahren Natur, die uns innewohnt und zugleich den gesamten Kosmos beseelt. Doch wie kommt es zu diesem Erwachen? Wird es von selbst ausgelöst – oder können wir bewusst etwas dazu beitragen?
Ja – wir können bewusst etwas zu unserem Erwachen beitragen. Der Schlüssel liegt darin, unseren Körper als Zugang zur spirituellen Dimension zu nutzen.
Erwachen durch Körperfühlen
Es genügt, unsere Aufmerksamkeit in den Körper zu lenken und dort solange zu halten, bis die Zellen darin lebendig zu vibrieren beginnen. Sobald wir in der Lage sind, die Lebensenergie in uns zu spüren, haben wir bereits gefunden, was wir suchen.
Denn wir sind diese Lebensenergie. Sie geht von unserem immer gegenwärtigen Bewusstseinsfeld aus, beseelt unseren Körper, erhält ihn am Leben – und überdauert ihn. Wir sind somit weit mehr als eine sterbliche Person mit Körper, Verstand und Lebensgeschichte.
Durch das Körperfühlen – auch als Seinsfühlung bezeichnet – wird unsere Aufmerksamkeit aus dem endlosen Strudel der Verstandesaktivitäten herausgezogen. Es kehrt Stille ein. Mit Übung werden diese Momente der Gedankenfreiheit immer länger.
So gelingt Seinsfühlung
Setzen Sie sich ruhig hin. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit nach innen – in die Hände, den Bauch, den Brustraum. Fragen Sie sich: Was nehme ich dort wahr? Bleiben Sie einfach präsent mit dem, was ist – ganz ohne Bewertung.
Das wahre Ich
Aus der Seinsfühlung beziehen wir unsere wahre Ich-Identität – sie gründet auf dem inneren Seinsgefühl der sogenannten Ich-Bin-Präsenz. Diese Identität ist völlig unberührt von allen bisherigen persönlichen Erfahrungen.
Das wahre Selbst blickt nicht nur durch Ihre Augen – sondern durch alle Augen. Es haucht dem gesamten Universum mit seiner göttlichen Energie Leben ein.
Auch nach vollzogenem Identitätswechsel von der »Person« zum »wahren Ich« werden noch Gedanken aufsteigen. Doch wir können sie nun von einer höheren Warte aus betrachten – ohne uns darin zu verlieren. Gedanken aus der Stille sind geladen mit der Bewusstseinsfrequenz der Gegenwart und bewirken adäquate, sinnvolle Handlungen.
„Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet; und wenn er findet, wird er erschrocken sein; und wenn er erschrocken ist, wird er verwundert sein."
Thomasevangelium, koptisch 2
Was ist Erwachen?
Geistiges Erwachen lässt sich nun konkreter fassen: Es ist die Loslösung des Bewusstseins aus der Identifikation mit der Person – und seine Rückkehr in das unbegrenzte, formlose, universell intelligente Allbewusstsein.
Kernbegriff
Das Bewusstsein erkennt sich als göttliches, mit allem verbundenes und absolut friedvolles Bewusstseinsfeld – und kehrt so zu seinem wahren Selbst zurück.
Die Auflösung des Egos
Diese Selbsterkenntnis geht unvermeidlich mit der Auflösung des falschen Ichs einher – jenes Ego, das sich durch Identifikation mit der urteilenden Stimme im Kopf und den von ihr ausgelösten Gefühlen am Leben erhält.
Das kleine Ich stirbt im Zuge des Erwachens – und tut dies in der Regel nicht freiwillig. Es wird versuchen, mit geschickten Tricks unsere Aufmerksamkeit dauerhaft für sich zu gewinnen. Doch alle diese Selbstreparaturmechanismen werden früher oder später versagen.
Ein sicherer Indikator für den Grad unserer Ego-Identifikation zeigt sich in unseren Reaktionen auf alles, was inneren Widerstand erzeugt – Aggression, Verteidigung, Rückzug oder Angst.
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Aggression
Angriff nach außen
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Rückzug
Flucht nach innen
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Angst
Das Fundament dahinter
Der Aufwachprozess: Drei Wege
Plötzliches, müheloses Erwachen
Bei Menschen, deren Bewusstsein bereits eine entsprechende spirituelle Reife erlangt hat, kann die Loslösung vom Körperverstand recht zügig verlaufen. Kleine Anlässe – ein Satz, ein Blick, eine Stille – genügen als Initialzündung für das vollständige Erwachen.
Erwachen durch Lebenskrisen
Existenzielle Erschütterungen – Verluste, Krankheiten, Trennungen – können das Weltbild derart erschüttern, dass der Aufwachprozess in Gang kommt. Er vollzieht sich in Perioden des Pendelns zwischen Bewusstheit und Unbewusstheit, zwischen kosmischer Glückseligkeit und profanem Leid. Kontinuierliche Seinsfühlung verkürzt die dunklen Perioden spürbar.
Erwachen auf die »harte Tour«
Auch Menschen, die bisher wenig Zugang zur spirituellen Dimension hatten, geraten zunehmend in schwierige Situationen mit dem Potenzial, die Ego-Schale aufzubrechen. Jede Geburt geht mit Schmerzen einher – so auch die geistige. Doch der seelische Leidensdruck gebärt uns nach und nach in unser wahres Dasein hinein.
Den Schmerz annehmen – nicht fürchten
Der Schmerz – in welcher Form er auch auftreten mag – will von uns vollständig angenommen werden. Das bedeutet: alle negativen Emotionen und ungelösten Gefühle liebevoll mit unserer Aufmerksamkeit zu fühlen und so in höher schwingendes Bewusstseinslicht zu transformieren.
In Kombination mit der Seinsfühlung wird auf diese Weise – und nur so – unsere Bewusstseinsfrequenz dauerhaft angehoben.
Das Wichtigste auf einen Blick
Seinsfühlung üben
Täglich – auch für wenige Minuten – Aufmerksamkeit in den Körper lenken.
Gefühle annehmen
Alle Emotionen bewusst fühlen – ohne Bewertung und ohne Widerstand.
Dem Leben hingeben
Vertrauen, dass der Prozess sich entfaltet – ganz gleich, wie er sich zeigt.
Das Leid war Ihr bisheriger Lehrmeister. Er hat weitgehend seinen Zweck erfüllt.
Mehr Schmerz muss nicht sein – wenn Sie sich nun bereitwillig dem Leben hingeben.
Matrix Quantenheilung Köln
